NEIN zur Änderung des Zivildienstgesetzes am 14. Juni

Die Zahl der Zulassungen zum Zivil­­dienst soll um 40 Prozent gesenkt werden. Damit entfallen Leistungen, die für die Gesellschaft und die Natur von enormem Wert sind. Davon wäre auch die Land­­wirtschaft betroffen, weshalb sich die Kleinbauern-Vereinigung als Teil einer breiten Allianz für ein NEIN zur Änderung des Zivil­dienst­gesetzes einsetzt. Gemeinsam mit uns engagieren sich eine Vielzahl von Bäuerinnen und Bauern sowie Zivis, die ihren Dienst in der Landwirtschaft geleistet haben.

NEIN zur Änderung des Zivildienstgesetzes am 14. Juni

Die Schweizer Landwirtschaft ist auf Zivildienstleistende angewiesen. Die geplante Gesetzesänderung hätte negative Auswirkungen auf die Biodiversität, die Offenhaltung von Weiden und die Bekämpfung von Problem-pflanzen. Viele Bauernbetriebe wünschen sich dabei mehr Unterstützung und nicht weniger. Deshalb engagieren sich eine Vielzahl von Bäuerinnen und Bauern sowie Zivis, die ihren Dienst in der Landwirtschaft geleistet haben, gemeinsam mit uns für ein NEIN zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

In der Medienmitteilung finden Sie eine Auswahl an Personen, die für Medienanfragen zur Verfügung stehen. Alle Testimonials sowie unsere Argumente für ein NEIN zur Änderung des Zivildienstgesetzes finden Sie auf unserer Kampagnenseite: www.kleinbauern.ch/zivildienstgesetz-nein.

 

Unsere Argumente für ein NEIN zur Änderung des Zivil­dienst­gesetzes

Zivildienstleistende entlasten Bauernbetriebe spürbar
Einsatzbetriebe setzen Zivildienstleistende dort ein, wo ihnen selbst Ressourcen fehlen – bei der Pflege von Weiden, Biodiversitätsförderflächen und Naturschutzflächen oder bei der Bekämpfung von Problempflanzen. Ohne Zivildienstleistende können diese Aufgaben nicht mehr oder nur noch teilweise erbracht werden.

Zivildienstleistende helfen bei der Offenhaltung unserer Alpweiden
Rund ein Achtel der Schweizer Landesfläche besteht aus Alpweiden. Zivildienstleistende erbringen einen wichtigen Beitrag zur Pflege dieser Weiden, so dass sie nicht verwalden. Denn ohne Pflege gehen sowohl wertvolle Weideflächen als auch eine grosse Artenvielfalt verloren.

 Zivildienstleistende tragen massgeblich zum Erhalt der Biodiversität bei
Zivildienstleistende helfen mit, invasive Pflanzen fachgerecht zu entfernen und einheimische Arten zu erhalten. Mit dem Klimawandel nimmt die Ausbreitung von Problempflanzen weiter zu, womit auch der Bedarf nach Zivildienstleistenden in der Landwirtschaft steigt.

 Zivildienstleistende werden für die Arbeit in der Landwirtschaft sensibilisiert
Dank dem Zivildienst kommen Personen mit der Landwirtschaf in Berührung, die dies andernfalls nicht würden. Dies trägt massgeblich zum gegenseitigen Verständnis für die jeweiligen Lebenswelten und Ansichten bei.

 

NEIN zur Änderung des Zivildienstgesetzes am 14. Juni

Die Zahl der Zulassungen zum Zivil­­dienst soll um 40 Prozent gesenkt werden. Damit entfallen Leistungen, die für die Gesellschaft und die Natur von enormem Wert sind. Davon wäre auch die…

Landwirtschaftliche Strukturerhebung 2025: Hofsterben aufhalten und Generationenwechsel fördern

Wie die landwirtschaftliche Strukturerhebung 2025 zeigt, ist die Anzahl der Bauernbetriebe in der Schweiz im vergangenen Jahr erneut gesunken: 805 Höfe haben den Betrieb eingestellt. Während sich die Kleinbauern-Vereinigung dafür…

Vielfalt erhalten, um die Zukunft zu sichern

MEINUNGSBEITRAG // Die jahrhundertelange Saatgut‑ und Zuchttradition von Bäuerinnen und Bauern schuf eine lokalspezifische Artenvielfalt. Heute beherrschen wenige Konzerne den Markt, reduzieren die genetische Basis unserer Nahrung und erhöhen Abhängigkeiten….