Verein

Die Kleinbauern-Vereinigung (Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern, VKMB) setzt sich mit Projekten, Kampagnen und auf politischer Ebene für eine vielfältige, ökologische und soziale Landwirtschaft ein. Die Lebensmittelproduktion soll dabei das Tierwohl achten, den Bäuerinnen und Bauern ein faires Einkommen und den Konsumenten ein breites Angebot an schonend produzierten, regionalen Lebensmitteln ermöglichen.

Gemeinsam mit Konsumentinnen und Konsumenten für mehr Vielfalt, Qualität und Nachhaltigkeit

Die Kleinbauern-Vereinigung setzt auf eine enge Zusammenarbeit von Landwirtinnen und Landwirten mit Konsumenten und möchte diese in Zukunft weiter verstärken. Viele unserer Mitglieder sind nicht direkt in der Landwirtschaft tätig. Ihre Wertschätzung und Unterstützung für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft sind aber bedeutend, nicht zuletzt als bewusste Konsumentinnen und Konsumenten.

Werden auch Sie Teil dieses Engagements und unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Mitgliedschaft oder Spende. Herzlichen Dank!

«Die industrielle Landwirtschaft steckt weltweit in einer Sackgasse. Nur eine vielfältige, ökologische und soziale Landwirtschaft kann die Herausforderungen der Zukunft meistern.»

Kilian Baumann ist seit April 2021 Präsident der Kleinbauern-Vereinigung und seit 2019 Nationalrat der Grünen Partei. In Suberg BE bewirtschaftet er seit 20 Jahren einen Biohof mit Ackerbau, Weiderindern und 80 Hochstammbäumen.

Mehr Informationen unter www.kilianbaumann.ch

Lesenswert ist auch das Interview mit Kilian Baumann «Arbeit mit den Händen tut gut», das im Agricultura 03/2021 erschienen ist.

Für die Zusammensetzung des Vorstandes gilt die Regel, dass mehr als die Hälfte der Mitglieder einen namhaften Teil des Erwerbseinkommens aus der Landwirtschaft beziehen.

 

Aktuelle Vorstandsmitglieder:
Lionne Spycher (Vizepräsidentin), Thomas Urech, Sarah Elser, Marlen Koch, Donat Capaul, Karin Mengelt, Kilian Baumann (Präsident) – Auf dem Bild fehlen Jasmine Lernpeiss und Jean-Marie Minka II

Barbara Küttel
Co-Geschäftsleiterin
Projekte Politik/ Landwirtschaft
b.kuettel(at)kleinbauern.ch
Patricia Mariani
Co-Geschäftsleiterin Kommunikation, Projekte Direktvermarktung
p.mariani(at)kleinbauern.ch
Annemarie Raemy
Projektleiterin Klima, Redaktionsleitung Agricultura
a.raemy(at)kleinbauern.ch
Anna Blaser
Mitgliederadministration
info(at)kleinbauern.ch
Stephan Tschirren
Projektleiter Politik
s.tschirren(at)kleinbauern.ch
Anne Berger
Kommunikation Romandie
a.berger(at)kleinbauern.ch
Mirjam Bühler
Anlaufstelle Hofübergabe
m.buehler(at)kleinbauern.ch
Bettina Stampfli
Anlaufstelle Hofübergabe
b.stampfli(at)kleinbauern.ch
Anina Frei
Praktikantin
a.frei(at)kleinbauern.ch
 

Kontakt
Kleinbauern-Vereinigung
Nordring 4
Postfach
3001 Bern
info(at)kleinbauern.ch
T +41 (0)31 312 64 00

Die Kleinbauern-Vereinigung setzt sich für eine vielfältige, nachhaltige und bäuerliche Land­wirtschaft ein. Die Nahrungsproduktion soll optimal mit multifunk­tio­­nalen Leistungen, umwelt­schonender Be­wirt­­schaf­­tung und art­gerechter Nutztier­haltung kombiniert werden. Sie strebt die Versorgung der Bevölkerung mit möglichst ökologisch, fair und regional produzierten Lebensmitteln an.
Die Anzahl in der Landwirtschaft Tätigen, ihre Motivation und ihre Lebensbedingungen sind entscheid­end, um diese Ziele zu erreichen. Die Anliegen der Konsumentinnen haben für die Kleinbauern­-Vereinigung einen hohen Stellenwert, darum fördert sie ihre Mitsprache sowie den Kontakt zwischen Konsumentinnen und Konsumenten, Bäuerinnen und Bauern.
(Auszug aus dem Leitbild der Kleinbauern-Vereinigung)

April 2023 bis März 2024

Der folgende Jahresbericht gibt einen kurzen Überblick über die agrarpolitischen Aktivitäten, Projekte und die Vereinstätigkeit im vergangenen Jahr.

Jahresberichte der Vorjahre

1980 gründete René Hochuli, Kleinbauer aus dem Kanton Aargau, zusammen mit 200 Bäuerinnen und Bauern die Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Betriebe VKMB. Wenig später lancierte die VKMB die erste Kleinbauern-Initiative «Für ein naturnahes Bauern – gegen Tierfabriken». Sechs Jahre später wurde die Vorlage an der Urne denkbar knapp, mit 49% Ja-Stimmen, abgelehnt.

Ermuntert von dieser Zustimmung reichte die VKMB 1994 eine weitere Initiative ein: «Für preisgünstige Nahrungsmittel und ökologische Bauernhöfe», diese wurde vom Stimmvolk jedoch klar abgelehnt.

Von Anfang an engagiert sich die Kleinbauern-Vereinigung für eine gentechfreie Schweizer Landwirtschaft. Gemeinsam mit anderen Organisationen werden 2003 in Rekordzeit die nötigen Unterschriften für die Gentechfrei-Initiative gesammelt. Das Anbau-Moratorium wurde vom Stimmvolk klar angenommen und seither vom Parlament mehrmals verlängert. Auch in der Raumplanung und der Agrarpolitik setzen die Kleinbauern Akzente.

2014 lancierte die Kleinbauern-Vereinigung die Anlaufstelle zur ausserfamiliären Hofübergabe und stiess damit auf grosses Interesse bei Hofsuchenden und Abgebenden. Erste Betriebe konnten erfolgreich vermittelt werden. Inzwischen ist die Anlaufstelle dreisprachig und schweizweit eingeführt.

Die Kleinbauern-Vereinigung setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Produzentinnen und Konsumenten, leistet Aufklärungsarbeit und startete 2018 ein Pilotprojekt zur Direktvermarktung («Alpomat – der kleinste Hofladen der Stadt»).

Bei Medienanfragen wenden Sie sich bitte an info(at)kleinbauern.ch oder rufen Sie uns an auf +41 31 312 64 00 (Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und Anrufbeantworter). Wir werden uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

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