Ja zur Einschrän­kung von Feuerwerk

Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt die Feuerwerks­initiative. Mit der Volksinitiative wird – zum Schutz von Menschen, Tieren und der Umwelt – eine Einschrän­kung von Feuerwerk gefordert. Das Schweizer Stimmvolk stimmt am 29. November 2026 darüber ab.

Feuerwerk
Foto: Mike Enerio, Icon: Freepik

Die Kleinbauern-Vereinigung ist sich bewusst, dass sich viele Menschen in der Schweiz gerne Feuerwerke ansehen. Allerdings ist das – vor allem unkoordinierte – Abbrennen von Feuerwerk auch mit erheblichen negativen Auswirkungen verbunden, mitunter für die Landwirtschaft:

  • Beim Abbrennen von Feuer­werk entsteht viel Abfall. Ein grosser Teil davon landet auf land­wirt­schaftlichen Nutz­flächen. Die Räumung stellt für Land­wirtinnen und Land­wirte eine Heraus­forderung dar, zumal liegen­ge­bliebener Abfall zu einer Gefahr für Tiere werden kann.
  • Viele land­wirtschaftliche Nutz­tiere sind Flucht­tiere. Die plötzlichen, knallenden Geräusche und grellen Lichter können bei ihnen Stress und Panik­reaktionen aus­lösen. Dabei kommt es zu Verletzungen und Todes­fällen.

Entsprechend begrüsst die Kleinbauern-Vereinigung die Einschränkung von Feuerwerk.

«Die Kleinbauern-Vereinigung erachtet die Feuerwerksinitiative als geeignete Lösung, um die negativen Auswirkungen von Feuerwerk auf die Land­wirtschaft deutlich zu reduzieren, während Menschen, die sich gerne Feuerwerke ansehen, dies weiterhin tun können.»

Kilian Baumann, Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung

Öffentliche Feuerwerke zu bedeutenden Anlässen – etwa am Nationalfeiertag – bestehen weiter. Lärmarme Feuerwerkskörper wie zum Beispiel Vulkane können auch in Zukunft gezündet werden. Die Initiative setzt dort an, wo die Belastung tatsächlich entsteht: bei besonders lauten Feuerwerkskörpern im privaten Gebrauch. Vor allem Feuerwerksbatterien und grössere Raketen verursachen viel Lärm, bergen erhebliche Sicherheitsrisiken und belasten Menschen, Tiere und die Umwelt.

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