Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt die Feuerwerksinitiative. Mit der Volksinitiative wird – zum Schutz von Menschen, Tieren und der Umwelt – eine Einschränkung von Feuerwerk gefordert. Das Schweizer Stimmvolk stimmt am 29. November 2026 darüber ab.

Die Kleinbauern-Vereinigung ist sich bewusst, dass sich viele Menschen in der Schweiz gerne Feuerwerke ansehen. Allerdings ist das – vor allem unkoordinierte – Abbrennen von Feuerwerk auch mit erheblichen negativen Auswirkungen verbunden, mitunter für die Landwirtschaft:
- Beim Abbrennen von Feuerwerk entsteht viel Abfall. Ein grosser Teil davon landet auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Räumung stellt für Landwirtinnen und Landwirte eine Herausforderung dar, zumal liegengebliebener Abfall zu einer Gefahr für Tiere werden kann.
- Viele landwirtschaftliche Nutztiere sind Fluchttiere. Die plötzlichen, knallenden Geräusche und grellen Lichter können bei ihnen Stress und Panikreaktionen auslösen. Dabei kommt es zu Verletzungen und Todesfällen.
Entsprechend begrüsst die Kleinbauern-Vereinigung die Einschränkung von Feuerwerk.
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Öffentliche Feuerwerke zu bedeutenden Anlässen – etwa am Nationalfeiertag – bestehen weiter. Lärmarme Feuerwerkskörper wie zum Beispiel Vulkane können auch in Zukunft gezündet werden. Die Initiative setzt dort an, wo die Belastung tatsächlich entsteht: bei besonders lauten Feuerwerkskörpern im privaten Gebrauch. Vor allem Feuerwerksbatterien und grössere Raketen verursachen viel Lärm, bergen erhebliche Sicherheitsrisiken und belasten Menschen, Tiere und die Umwelt.
