Lionne Spycher neue Kleinbauern-Vizepräsidentin

An der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung vom 27. April auf dem Biohof Zug hat Lionne Spycher, Landwirtin aus dem Oberwallis und seit 2020 Kleinbauern-Vorstandsmitglied, ihr neues Amt als Vizepräsidentin angetreten. Sie folgt auf Jean-Marie Minka II, der die Kleinbauern-Vereinigung seit 2013 mit viel Herzblut mitprägte und nach seinem Rücktritt als Vizepräsident dem Vorstand erfreulicherweise erhalten bleibt.

Lionne Spycher, neue Vizepräsidentin, mit dem bisherigen Kleinbauern-Präsidenten Kilian Baumann

Am 27. April lud die Kleinbauern-Vereinigung ihre Mitglieder zur Jahresversammlung auf den Biohof Zug ein. Der am Stadtrand von Zug gelegene Hof, welcher auf vielfältigen Gemüseanbau, Direktvermarktung und Hofevents setzt, hat dabei ausserordentlich viele Personen angesprochen. Die Veranstaltung war mit 120 Teilnehmenden ausgebucht.

Wechsel im Präsidium der Kleinbauern-Vereinigung

Neben einem Rückblick auf ein intensives und abwechslungsreiches Vereinsjahr und dem Ausblick auf die kommenden Projekte wurde an der Jahresversammlung Lionne Spycher als neue Vizepräsidentin im Amt willkommen geheissen. Lionne Spycher bewirtschaftet mit ihrem Mann einen 15 Hektaren grossen Biobergbetrieb in Ried-Mörel im Oberwallis mit Schafen, Ziegen und Mutterschweinen. Die gelernte Landwirtin ist am Stadtrand von Bern aufgewachsen, hat ihren Hof vor 10 Jahren ausserfamiliär übernommen und ist seit 2020 Vorstandsmitglied der Kleinbauern-Vereinigung. Sie folgt auf Jean-Marie Minka II, der die Kleinbauern-Vereinigung seit 2013 mit viel Herzblut mitprägte und nach seinem Rücktritt als Vizepräsident dem Vorstand erfreulicherweise erhalten bleibt.

Vernetzungsarbeit stärken

Zusammen mit dem bisherigen Präsidenten Kilian Baumann und dem gesamten Vorstand wird sich Lionne Spycher weiterhin konsequent für eine vielfältige, ökologische und soziale Landwirtschaft einsetzen. Neben dem politischen Engagement legt die Kleinbauern-Vereinigung den Schwerpunkt im kommenden Vereinsjahr v.a. auf die Vernetzungsarbeit, so z.B. auf die Weiterentwicklung der Anlaufstelle für ausserfamiliäre Hofübergabe zu einem breit abgestützten Kompetenzzentrum sowie auf ein Höfenetzwerk, wo die bäuerlichen Mitglieder für die Vernetzung mit Konsument:innen sowie untereinander sichtbarer gemacht werden sollen.

 

Fotogalerie Jahresversammlung Biohof Zug, 2024

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