Klein, aber mit grosser Wirkung

SPENDENBRIEF // Die Bedeutung von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen für unsere Ernährung und die Natur ist enorm. Doch die Bestäuber geraten zunehmend unter Druck. In der Schweiz gingen und geht die Vielfalt und Grösse der Insektenbestände zurück. Die Gründe: Lebensräume gehen verloren, intensive Landwirtschaft verdrängt blütenreiche Flächen und Pestizide setzen den Insekten zusätzlich zu.

Bienen, Hummeln und Schwebfliegen sind vielleicht klein – ihre Bedeutung für unsere Ernährung und die Natur ist jedoch enorm. Rund 75 % der weltweit wichtigsten Kulturpflanzenarten und etwa 80 % der in unseren Breiten heimischen Wild- und Blütenpflanzen sind in unterschiedlichem Ausmass auf Bestäubung angewiesen. Doch die Bestäuber geraten zunehmend unter Druck. In der Schweiz gingen Vielfalt und Grösse der Insektenbestände vor allem im Mittelland stark zurück, mittlerweile aber auch im Jura und in den Alpen.

Die Ursachen sind bekannt: Lebensräume gehen verloren oder werden zerschnitten, intensive Landwirtschaft verdrängt blütenreiche Flächen, das Nahrungsangebot verändert sich, und Pestizide setzen den Insekten zusätzlich zu. Dabei zeigen zahlreiche Studien, was Bestäuber brauchen: eine vielfältige Umgebung mit Hecken, Wiesen, Brachen und unterschiedlichen Pflanzen. Solche Landschaften bieten Nahrung, Nistplätze und sichere Rückzugsorte.

Extensiv genutzte Wiesen und Weiden gehören zu den wertvollsten Lebensräumen für Bestäuber, vor allem für bodennistende Insekten. Geben Sie den Kleinen eine Stimme, indem Sie den Unterschriftenbogen der Bienen-Initiative ausfüllen. Mit einer Spende an uns unterstützen Sie unser langjähriges Engagement für eine ökologische, vielfältige und damit bienenfreundliche Land- und Ernährungswirtschaft.

Herzlichen Dank, dass Sie uns bei dieser Arbeit mit einer Spende unterstützen!

Kilian Baumann, Bio-Bauer, Nationalrat und
Präsident Kleinbauern-Vereinigung

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