Neue Gentech-Verfahren: Alles andere als fehlerfrei

Die Genschere Crispr/Cas9 funktioniert alles andere als fehlerfrei. Eine Studie zeigt: In Zellen von Mäusen und Menschen löst das molekularbiologische Werkzeug regelmäßig ungewollte Mutationen aus – und zwar entgegen bisheriger Annahmen von erstaunlich großem Ausmaß. Demnach kommt es zu großräumigen Veränderungen der DNA-Sequenz, die teilweise weit entfernt von der eigentlichen Zielstelle liegen. Dieser Nebeneffekt sei bislang drastisch unterschätzt worden und müsse weiter erforscht werden, so das Fazit der Wissenschaftler.

Was passieren kann, wenn «ge-CRISPR-erte» Lebensmittel unreguliert in den Handel gelangen?

  • Quelle: wissenschaft.de, Bildnachweis: Ivcandy/ istock

News zum Thema

Symbolbild EU-Fahne

Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt die «Bilateralen III»

Die Kleinbauern-Vereinigung erachtet gute und stabile Beziehungen zur Europäischen Union als zentral – heute mehr denn je. Denn die EU ist die wichtigste Partnerin der Schweiz, nicht nur in Bezug…

Symbolbild Getreide

Stellungnahme zur BLW-Strategie für einen nachhaltigen Schutz der Kulturen

Die Kleinbauern-Vereinigung begrüsst das Vorhaben einer Strategie für den nachhaltigen Schutz der Kulturen. Ebenso begrüssen wir, dass sich diese auf das Konzept des integrierten Pflanzenschutzes stützt. Die theoretischen Ausführungen dazu…

Symbolbild Mais

Stellungnahme zum Bundesgesetz über Pflanzen aus neuen Züchtungstechnologien

Die Kleinbauern-Vereinigung lehnt das Bundesgesetz über Pflanzen aus neuen Züchtungs­technologien ab. Der Bundesrat verschleiert damit bewusst, dass es sich um die Regelung neuer gentechnischer Verfahren handelt. Zudem ist die Kleinbauern-Vereinigung…