Wahlen vom 20. Oktober 2019

In wenigen Wochen finden die nationalen Parlamentswahlen statt. Die Gelegenheit die Grundrichtung der Politik neu festzulegen. Im nächsten Jahr werden wichtige Weichen für die Schweizer Agrarpolitik gestellt. Themenschwerpunkte sind dabei der Einsatz von Pestiziden und der Klimaschutz auf den Bauernhöfen. Aber auch die soziale Absicherung der Bäuerinnen soll endlich gewährleistet werden. Es lohnt sich also, beim Ausfüllen des Wahlzettels genau hinzusehen.

Mit ihrer Präsidentin Regina Fuhrer-Wyss möchten die Kleinbauern-Vereinigung einen noch direkteren Drat zur Politik erhalten. Regina Fuhrer-Wyss kandidiert für den Kanton Bern auf der Liste der SP Frauen für den Nationalrat. Als Präsidentin der Kleinbauern-Vereinigung und Biobäuerin setzt sie sich seit Jahren für eine vielfältige, gentechfreie und bäuerliche Landwirtschaft ein. Daneben liegen ihr eine enge Zusammenarbeit von Stadt und Land sowie soziale Gerechtigkeit am Herzen (Mehr über Regina Fuhrer-Wyss).

Weitere Mitglieder der Kleinbauern-Vereinigung, die sich der Wahl stellen:

Maya Graf, Nationalrätin und Kandidatin Ständerat. Grüne, Basel-Land

Martina Munz, Nationalrätin, SP, Schaffhausen

Armin Capaul, Kandidat Nationalrat, parteilos, Bern

Die Kleinbauern-Vereinigung empfiehlt vor dem Ausfüllen des Wahlzettels die Haltung der Kandidierenden zum Thema Umwelt und Landwirtschaft zu prüfen. Verschiedene Onlineratings und Wahlempfehlungen können helfen den Überblick zu wahren. Die Aufzählung ist nicht umfassend.

Smartvote: Onlinewahlhilfe, die auf Basis von Fragen zu verschiedenen politischen Themen eine Wahlempfehlung erstellt

Umweltrating: Umweltallianz prüft Abstimmungsverhalten und Wahlversprechen

Schweizer Allianz Gentechfrei hat Kandidierende zu den neuen gentechnischen Verfahren und zum Gentechmoratorium befragt

Bio Suisse bietet Kandidat/-innen die Gelegenheit, sich zu wichtigen Fragen der (Bio-)Landwirtschaft und Ernährung zu äussern

Der Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes fordert: Mehr Frauen in die Politik

AP22+: Es fehlt an Mut und konsequentem Handeln

Mit unzähligen kleineren Korrekturen will der Bundesrat die Agrarpolitik AP 22+ auf Kurs bringen. Das genügt klar nicht, um die dringenden Herausforderungen im Klima- und Umweltbereich anzupacken. Die Kleinbauern-Vereinigung fordert…

Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien

Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion muss sich endlich auch in Handelsabkommen widerspiegeln. 2017 wurde im neuen Bundesverfassungsartikel 104a Buchstabe d festgelegt, dass…

Bauen im Landwirtschaftsgebiet: wie lange noch zuschauen?

Die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes ausserhalb der Bauzonen (Landwirtschaftszone) entpuppt sich als immer grösser werdende Hürde. Nach fünf Jahren und zwei Vernehmlassungen versenkte der Nationalrat letzte Woche den Vorschlag des Bundesrates….