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Sammelstart zur Umweltverantwortungsinitiative

Der Sommer 2021 mit den ausgedehnten Hochwassern in der Schweiz und den katastrophalen Waldbränden im Mittelmeerraum hat uns noch einmal deutlich gezeigt: die Klimakatastrophe ist im vollen Gang. Auch der neue Bericht des Weltklimarates (IPCC) weist unmissverständlich darauf hin, wie dringlich wirksame Massnahmen zur Eindämmung der Klimaerwärmung und dem Schutz der Umwelt sind.

Die Umweltverantwortungsinitiative fordert, dass der Schutz der Umwelt zur Priorität wird und den Rahmen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Wir dürfen unsere Lebensgrundlagen nicht weiter zerstören. Konkret heisst das: Die Umweltbelastung der Schweiz muss innerhalb von zehn Jahren so reduziert werden, dass die planetaren Grenzen eingehalten werden. Die planetaren Grenzen definieren die ökologischen Grenzen der Erde, damit die Lebensgrundlage von uns Menschen erhalten bleibt. Die Zeit drängt, wir können es uns nicht leisten, noch weitere Jahre zu warten. Darum kommt die Umweltverantwortungsinitiative zur richtigen Zeit!
Bäuerinnen und Bauern sind in besonderem Masse von der Biodiversitäts- und Klimakrise betroffen. Gleichzeitig trägt eine immer industriellere Landwirtschaft auch massgeblich zu den Umweltkrisen bei. Die Landwirtschaft ist deshalb Teil der Lösung !
Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt die Ziele der Initiative. Dabei beteiligen wir uns auch
aktiv an der Suche nach und Umsetzung von Lösungen im Bereich Landwirtschaft und Ernährung .

Die Initiative unterstützen und mehr Informationen: https://umweltverantwortung.ch/

News und Berichte zum Thema

Jeder Hof zählt – Jetzt das Hofsterben stoppen!

In den letzten 40 Jahren hat sich die Anzahl Schweizer Bauernbetriebe mehr als halbiert. Doch eine kleinstrukturierte, vielfältige Landwirtschaft ist für die Biodiversität und im Kampf gegen den Klimawandel entscheidend….

Gemeinsam zu mehr Vielfalt und gegenseitigem Verständnis

Als das solidarischen Landwirtschaftsprojekt Meh als Gmües eine alte Gärtnerei übernehmen konnte, zeigte sich, dass der Boden dort faktisch tot war. Bevor wieder etwas wachsen konnte, musste der Boden zuerst…

«Wir wollen wieder mehr Höfe in der Stadt Zürich»

Ein Zehntel der Fläche von Zürich wird landwirtschaftlich genutzt. Die Stadt Zürich hat dabei schon früh die Bedeutung dieser Grünflächen erkannt und prägt deren Bewirtschaftung bis heute stark mit. _…