Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien

Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion muss sich endlich auch in Handelsabkommen widerspiegeln.

2017 wurde im neuen Bundesverfassungsartikel 104a Buchstabe d festgelegt, dass die grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen müssen. Das Freihandelsabkommen mit Indonesien zeigt jedoch, dass der Artikel 104a Buchstabe d nicht umgesetzt wird. Im Abkommen mit Indonesien sind keine griffigen Umweltstandards für landwirtschaftliche Produkte wie Palmöl definiert worden. Die Kleinbauern-Vereinigung wehrt sich deshalb gegen Freihandelsabkommen, welche die Landwirtschaft weltweit an die Wand fahren und die Klimaproblematik weiter verschärfen.


Umdenken auch in der Schweizer Landwirtschaft dringend
Die Kleinbauern-Vereinigung setzt sich für eine ökologische und faire Landwirtschaft weltweit ein. Sie distanziert sich aber gleichzeig von rein protektionistischen Motiven gegen Freihandelsabkommen. Auch die Schweizer Lebensmittelproduktion muss nachhaltiger werden. So ist beispielsweise der Anteil von Schweizer Biorapsöl nach wie vor sehr gering. Die Kleinbauern-Vereinigung engagiert sich deshalb auch national für eine ökologischere und faire Landwirtschaft.

News und Berichte zum Thema

WAK-N: Chance für griffigere Massnahmen

Am 13. Oktober berät die Wirtschafts- und Abgabekommission des Nationalrats (WAK-N) die parlamentarische Initiative «Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren». Die Kleinbauern-Vereinigung fordert die WAK-N auf, den Vorschlag griffiger auszugestalten….

Ja zur Konzerninitiative

Der Vorstand der Kleinbauern-Vereinigung hat an seiner letzten Sitzung entschieden, die Konzern-verantwortungsinitiative zu unterstützen. Dies aus Solidarität mit den Berufskolleginnen und -kollegen weltweit, für welche die Annahme der Konzerninitiative und…

Absenkpfade schützen das Klima nicht

Heute behandelt der Ständerat die Absenkpfade für Pestizide und Nährstoffe. Die Klima-Allianz, in der sich auch die Kleinbauern-Vereinigung engagiert, unterstützt diese parlamentarische Initiative.