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Neue Gentech-Verfahren: Alles andere als fehlerfrei

Die Genschere Crispr/Cas9 funktioniert alles andere als fehlerfrei. Eine Studie zeigt: In Zellen von Mäusen und Menschen löst das molekularbiologische Werkzeug regelmäßig ungewollte Mutationen aus – und zwar entgegen bisheriger Annahmen von erstaunlich großem Ausmaß. Demnach kommt es zu großräumigen Veränderungen der DNA-Sequenz, die teilweise weit entfernt von der eigentlichen Zielstelle liegen. Dieser Nebeneffekt sei bislang drastisch unterschätzt worden und müsse weiter erforscht werden, so das Fazit der Wissenschaftler.

Was passieren kann, wenn «ge-CRISPR-erte» Lebensmittel unreguliert in den Handel gelangen?

  • Quelle: wissenschaft.de, Bildnachweis: Ivcandy/ istock

News und Berichte zum Thema

Ständerat schafft Rechtsunsicherheit

Der Ständerat folgt seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-SR) und stimmt für eine Abschwächung des Anbaumoratorium für gentechnisch veränderte Pflanzen. Gentechnisch veränderte Pflanzen, denen kein transgenes Erbmaterial eingefügt…

Neue Gentechnik dem Gentechnikgesetz unterstellen

An der nächsten Sitzung wird die WBK (Wissenschaft, Bildung und Kultur) Kommission des Nationalrates das Gentechnikgesetz und die Petition «Neue Gentechnik-Verfahren dem Gentechnikgesetz unterstellen» behandeln. Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt den Vorschlag…

Wichtige Vielfalt in Gefahr

​Neue Gentechnik-Verfahren machen es möglich, gezielt in die Genomsequenz eines Organismus einzugreifen und diese zu verändern. Diese Techniken haben das Potenzial, die Funktionen und Eigenschaften von Organismen radikal zu verändern….