Agrarpaket 2018: Qualität und Tierwohl fördern

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert im Rahmen des landwirtschaftlichen Verordnungspakets 2018 Verbesserungen, welche eine vielfältige, ökologische und soziale Landwirtschaft mit hohem Tierwohl verfolgen.

Heute profitieren grössere Betriebe besonders von den Direktzahlungen und erhalten anteilsmässig immer mehr öffentliche Gelder. Der Anreiz auf Biegen und Brechen mehr Land zu bewirtschaften wird mit der schwachen Abstufung der Direktzahlungen und den 2014 faktisch abgeschafften Direktzahlungsobergrenzen quasi staatlich gefördert. Die Kleinbauern-Vereinigung kritisiert diese Agrarpolitik seit Jahren aufs schärfste und fordert endlich Massnahmen. Im Rahmen des landwirtschaftlichen Verordnungspakets 2018 sind Verbesserungen durch eine stärkere Abstufung oder die Einführung eines Betriebsbeitrages möglich.

Weiter fordern wir einen Richtungswechsel bei den Tierhöchstbeständen (Höchstbestandesverordnung HBV). Hier braucht es dringend eine Neuausrichtung weg von immer höheren Tierzahlen. In einem immer internationaleren und stark umkämpften Agrarmarkt gehören Tierwohl und Qualität zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmalen für die Schweizer Landwirtschaft.

News und Berichte zum Thema

Absenkpfade schützen das Klima nicht

Heute behandelt der Ständerat die Absenkpfade für Pestizide und Nährstoffe. Die Klima-Allianz, in der sich auch die Kleinbauern-Vereinigung engagiert, unterstützt diese parlamentarische Initiative.

Markus Ritter agiert skrupellos

Am Freitag kommunizierte die Kommission des Ständerats WAK-S den Beschluss, die AP 22+ zu sistieren. Dieser Entscheid kam dank dem von SBV-Präsident Markus Ritter eingefädelten Deal mit den liberalen Ständeräten…

40 Jahre Kleinbauern-Vereinigung

Heute vor genau 40 Jahren wurde die Kleinbauern-Vereinigung in Aarau gegründet. Als Organisation 40 Jahre von Mitgliederbeiträgen und Spenden getragen werden, das ist eine Leistung! Die Kleinbauern-Vereinigung hat dies geschafft….