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06. Februar 2013   

Vereinsgeschichte

CHRONOLOGIE: 35 Jahre Kleinbauern-Vereinigung

1980
Gründung der Organisation durch René Hochuli und 200 Bäuerinnen und Bauern.

1981
Aufnahme als Sektion in den Schweizerischen Bauernverband SBV. Ein Jahr später Austritt aus dem SBV wegen Differenzen zur Kleinbauern-Initiative.

1982
Lancierung der Kleinbauern-Initiative für einen neuen BV-Landwirtschaftsartikel «Für ein naturnahes Bauern – gegen Tierfabriken»; Link zum Initiativtext

1983
Einreichung der Kleinbauern-Initiative mit 110'000 Unterschriften.

1984
Neues Pachtrecht (von VKMB unterstützt).

1986
Einführung der Tierhalterbeiträge durch den Bundesrat (Forderung der VKMB).

1989
Volksabstimmung über die Kleinbauern-Initiative: 49 Prozent Ja, acht Kantone Ja. Für Bundesrat ein Warnsignal, Reformen werden eingeleitet, auch unter Druck der GATT-Verhandlungen.

1991
Unterschriftensammlung für die Gen-Schutz-Initiative (VKMB ist Träger­orga­nisation)

1992
Volksabstimmung: 70 Prozent Ja für neues bäuerliches Bodenrecht (VKMB unter­stützt).
Einreichung der Bauern & Konsumenten-Initiative (VKMB ist Trägerorgani­sation).

1993
Lancierung der 2. Kleinbauern-Initiative «Für preisgünstige Nahrungsmittel und ökologische Bauernhöfe»; Link zum Initiativtext

1994
Einreichung von 110'000 Unterschriften für 2. Kleinbauern-Initiative, 55'000 Unterschriften für Referendum gegen Zwangsabgaben und 65'000 Unterschriften gegen Milchkontingentehandel.

1995
am 12. März ergibt die Volksabstimmung 3 x Nein zu Zwangsabgaben, Milchkontingentehandel und Landwirtschaftsartikel in der Bundesverfassung (Gegenvorschlag zur Initiative des Bauernverbandes). Triumph für die VKMB.

1996
Neuer BV-Landwirtschaftsartikel vom Volk angenommen (Kompromissvorschlag des Parlamentes; VKMB dafür).

1998
Volksabstimmung: Gen-Schutz-Initiative mit 32 Prozent Ja-Stimmen abgelehnt.
Volksabstimmung: 2. Kleinbauern-Initiative mit 23 Prozent Ja-Stimmen abgelehnt.
Referendum gegen Änderungen am Raumplanungsgesetz RPG (56'000 Unterschriften; VKMB ist treibende Kraft).

1999
Volksabstimmung: Revision Raumplanungsgesetz wird mit 78 Prozent Ja angenommen.
Inkraftsetzung des neuen Landwirtschaftsgesetzes (wird von VKMB unterstützt).

Ab 2001
Widerstand gegen WTO-Verhandlungen (Doha-Runde).

2002/03
Widerstand gegen Agrarpolitik 2007 (Verhinderung beschleunigte Strukturpolitik; innerhalb Agrarallianz).

2003
Lancierung der Gentechfrei-Initiative (Anbau-Moratorium); Kleinbauern-Vereinigung als Träger­organisation und treibende Kraft. Sammlung von 120'000 Unterschriften in nur drei Monaten.

2005
Sammlung und Einreichung der Petition gegen Tierfabriken mit fast 90'000 Unterschriften zusammen mit dem Schweizer Tierschutz STS.
Annahme der Gentechfrei-Initiative an der Volksabstimmung vom 27.11.2005.

2006
Widerstand gegen AP 2011 (Verhinderung beschleunigte Strukturpolitik; innerhalb Agrarallianz).

2007
Lancierung der Landschafts-Initiative (Raumplanung); VKMB ist eine der Trägerorganisationen.

2008
Einreichung der Landschafts-Initiative mit 110'000 Unterschriften.
Kampagne für Verlängerung des Gentech-Moratoriums (innerhalb SAG).
Lancierung der Qualitätsstrategie (Gegenmodell zu BR-Strategie; Agrarallianz)

2010
Verlängerung des Gentech-Moratoriums bis 2013 durch das Parlament. Die Kleinbauern-Vereinigung setzt sich gemeinsam mit weiteren Organisationen für eine Verlängerung des bestehenden Gentech-Moratoriums ein.

Die Kleinbauern-Vereinigung wirkt zusammen mit der Agrarallianz massgeblich an der Entstehung der Qualitätsstrategie mit.

2011

Einreichung der Petition gegen Agrotreibstoffe. Zusammen mit über 30 Organisationen und 61'901 Bürgerinnen und Bürger fordert die Kleinbauern-Vereinigung strengere Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in der Schweiz.

2012

Die Kernanliegen der Landschaftsinitiative werden im Gegenvorschlag des Bundesrats (Teilrevision Raumplanungsgesetz) aufgenommen. Ein Erfolg für die Kleinbauern-Vereinigung und alle weiteren Trägerorganisationen.

2013
Die Kleinbauern-Vereinigung macht sich stark für ihre Kernanliegen zur Agrarpolitik 2014-17. Die bisherige Ausbildung zum Nebenerwerbslandwirt soll weiterhin möglich sein, die Standardarbeitskraft SAK nicht angepasst und die Direktzahlungsobergrenzen beibehalten werden. Während die zwei ersten Punkte vom Parlament unterstützt werden, lehnt eine Mehrheit die Beibehaltung aller bisherigen Direktzahlungsobergrenzen leider ab.

Mit Unterstützung einer breiten Allianz konnte eine Verlängerung des Gentechfrei-Moratoriums im Rahmen der Agrarpolitik 2014-17 erreicht werden.

2014
Am 3. März wird das neue Raumplanungsgesetz von 62 Prozent der Stimmbürger­Innen angenommen. Die Kleinbauern-Vereinigung freut sich über das deutliche Zeichen zum Schutz des Kulturlandes.

16‘000 Unterschriften sammelte die Kleinbauern-Vereinigung «Für eine vielfältige Schweizer Landwirtschaft». Ziel der Petition ist es den Wert kleiner und mittlerer Betriebe für Landwirtschaft und Gesellschaft aufzuzeigen.

2015
Über 100 Hofsuchende und 50 Hofabgebende haben sich bei der 2014 gestarteten Anlaufstelle ausserfamiliäre Hofübergabe bisher gemeldet.