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Tiergesundheit & Tierwohl
12. Februar 2013    ,

Behornte Tiere

In der Werbung sehen wir meist Kühe mit Hörnern. Realität aber ist, dass heute nur noch eine von zehn Schweizer Kühen Hörner trägt. Enthornte Kälber und Kühe sind Sinnbild für die moderne, industrialisierte Landwirtschaft. Das Tier wird dem Stall angepasst und nicht umgekehrt. Die Kleinbauern-Vereinigung setzt sich dafür ein, dass wesensgemässe Nutztierhaltung gefördert wird.

Die Arbeit mit behornten Tieren ist aufwändiger, teurer und birgt für den Tierhalter ein grösseres Verletzungsrisiko. Ein respektvoller, ruhiger Umgang mit behornten Tieren ist unabdingbar. Mehrkosten entstehen beim Bau eines Laufstalls: Tiere mit Hörnern brauchen einen breiteren Fress- und Liegeplatz. Auch der Laufbereich im Stall muss so gestaltet sein, dass neue und rangniedere Tiere ausweichen können.

Kleinbauern- Vereinigung unterstützt Hornkuh-Initiative

Im März 2016 hat eine Gruppe rund um den Bergbauern Armin Capaul die Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere», kurz Hornkuh-Initiative, eingereicht. Denn trotz Petition und parlamentarischen Vorstössen haben Bundesrat und eine Mehrheit des Parlaments das Anliegen behornte Kühe und Ziegen via Direktzahlungen zu fördern, bisher nicht aufgenommen. Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt das Anliegen einer Entschädigung für die Haltung von behornten Tieren. Diese Entschädigung soll die wirtschaftlichen Einbussen, wegen dem erhöhten Platzbedarf und den grösseren Laufställen, kompensieren.

Ökologo Bericht: Die behornte Kuh – ein Sinnbild für die Landwirtschaft