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Food Waste

Rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel landen in der Schweiz nicht auf dem Teller, sondern im Abfall. Diese weggeworfenen Produkte verschwenden Ressourcen und kosten Geld. Landwirtschaft, Verarbeitung und Konsumenten müssen zusammenarbeiten und die Verluste reduzieren.

Viele Verursacher
Weggeworfenen Lebensmittel werden als Food Waste, also Lebensmittelverschwendung, bezeichnet. Obwohl für den Konsum produziert, schaffen sie es nie bis auf den Teller. Auf jeder Verarbeitungsstufe werden Produkte aussortiert oder entsorgt. Das beginnt auf dem Bauernhof; nur die perfekt geformten Rüebli und die makellosen Äpfel können die Bäuerinnen und Bauern verkaufen. Verarbeitungs- und Handelsbetriebe entsorgen Nebenprodukte oder produzieren zu grosse Mengen. Im Verkaufsregal befristet das Ablaufdatum die Lebensdauer. Die Hälfte des Food Wastes geschieht jedoch in Haushalten und Gastronomiebetrieben. Unüberlegte Kaufentscheidungen, schlechte Lagerung und zu grosse Portionen lassen Lebensmitteln in den Abfällen der Konsumentinnen und Konsumenten verschwinden.

Ressourcen und Kosten
Die Produktion dieser Lebensmittel hat Wasser, Land und Energie verbraucht. Zusammengerechnet benötigt der Anbau der verschwendeten Lebensmittel der Schweiz eine Fläche so gross wie der Kanton Zürich. Ressourcen gehen verloren und Kosten entstehen. Denn jeder Haushalt kauft jährlich für rund 1‘000 Franken Lebensmittel, die danach im Müll landen. Die Vermeidung von Food Waste hat Vorteile für die ganze Gesellschaft, aber auch der Einzelne profitiert.

Weitere Informationen, Projekte und Tipps zur Vermeidung:

Foodwaste

WWF Schweiz

Tischlein deck dich

Bio für Jede

Schweizer Tafel

Too Good To Go

Äss Bar

RestEssBar