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Vielfalt statt Hofsterben
06. Juli 2015   

Die Akteure des Films

Wer hat Zugang zu Land und wieso? Die Akteure im Film veranschaulichen, welch unterschiedliche Interessen sich treffen, wenn es um den Zugang zu Land geht.

Bauern und Bäuerinnen vor der Pension:
Die Perspektiven der abgebenden Bauern und Bäuerinnen sind vielfältig

Einerseits…
«Unser Hof war für uns eine Existenz und kann auch für eine kommende Generation eine Existenz sein. Schön wäre es, wenn unser Lebenswerk als Ganzes weiterbestehen könnte. Da unsere Kinder beruflich einen anderen Weg eingeschlagen haben, suchen wir Nachfolger ausserhalb der Familie.»

Oder aber…
«Unsere Kinder haben kein Interesse, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Wir wollen auch nach der Pension auf dem Betrieb wohnen bleiben und verpachten unser Land an unseren Nachbarn. Unser Hof bietet für künftige Generationen keine Existenz.»

Hofeigentümer (oft Erbengemeinschaften)
«Der Pachtzins für ganze Betriebe ist unattraktiv. Für uns ist es finanziell reizvoller den Bauernhof aufzulösen.»

LandwirtInnen ohne Hof
«Unser Wunsch ist es, einen Betrieb zu übernehmen und uns eine Existenz aufzubauen. Wir haben Ideen für die Produktion und die Vermarktung von Lebensmitteln und wollen diese nun in die Realität umsetzen.»

Wachsende Betriebe
«Wir haben viel investiert und bereits mit mehr Fläche gerechnet. Unsere Investitionen müssen sich ausbezahlen und die geplanten Kapazitäten ausgelastet werden. Durch Zukauf/Zupacht von Land können wir unsere Betriebe vergrössern, spezialisieren und rationalisieren.»

Behörden
«Zur Besserstellung bestehender Betriebe ist der Strukturwandel unumgänglich. Die Betriebe müssen wachsen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.»