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Raumplanung | Boden
22. Juni 2015    , ,

UNO Jahr des Bodens

Serie zum UNO-Jahr 2015 des Bodens

Die UNO erklärte das Jahr 2015 zum internationalen Jahr des Bodens. Da der Boden für eine ertragreiche Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel eine zentrale Rolle spielt, widmen wir dieser lebenswichtigen Ressource eine Serie.

Wir starten die Serie mit einem Hofportrait aus Bodenperspektive. Am westlichen Rand des Emmentals bewirtschaftet David Michel einen langjährigen Biobetrieb.
Vorher übermechanisiert, setzt er seit gut drei Jahren auf den Pferdezug. Dies kommt dem Boden und dem Betrieb als Ganzes zu Gute. Michel bezeichnet den Boden als das "anspruchsvollste Tier".

Das anspruchsvollste Tier

Im zweiten Teil werfen wir einen Blick unter die Bodenoberfläche zu den zahlreichen Lebewesen, die in Schwerstarbeit ununterbrochen für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit sorgen. Das Gewicht dieser Bodentiere unter der Fläche einer Hektare Weideland entspricht dem von 20 Kühen.

Es krabbelt unter unseren Füssen

Die reduzierte Bodenbearbeitung hat viele Vorteile für den Boden, so wird beispielsweise seine Fruchtbarkeit erhöht. Lange wurde vermutet, dass die Direktsaat auch zu einer erhöhten Speicherung von Kohlenstoff im Boden führt. Neuste Studien bezweifeln dies nun.

Direktsaat: Wunschdenken und Realität

Zum Abschluss der Serie zum UNO Jahr des Bodens wird das Totalherbizid Glyphosat kritisch beurteilt. Glyphosat wurde einst als Wundermittel gepriesen, doch es birgt mehr Risiken als bisher angenommen. Es provoziert Resistenzen bei Unkräutern, schadet Bodenlebewesen und ist für Menschen wahrscheinlich krebserregend.

Neubeurteilung von Herbiziden nötig