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08. Juni 2015   

Kritik am NFP 59

Der Bundesrat beauftragte den Schweizerischen Nationalfonds, das Nationale Forschungsprogramm 59 (NFP 59) «Nutzen und Risiken der Freisetzung genetisch veränderter Pflanzen» durchzuführen. Das Ziel war es, in 30 Projekten die Auswirkungen von GVP auf die ökologischen, ökonomischen, sozialen, politischen sowie rechtlichen Verhältnisse zu erforschen. Im Synthesebericht zum NFP 59, der im August 2012 präsentiert wurde, fehlten die in den Berichten erwähnten Hinweise auf Gefahren und Risiken fast gänzlich.

Nach der erfolgreichen Gentechfrei-Initiative beauftragte der Bundesrat den Schweizerischen Nationalfonds, das Nationale Forschungsprogramm 59 (NFP 59) «Nutzen und Risiken der Freisetzung genetisch veränderter Pflanzen» durchzuführen. Damit sollte in Erfahrung gebracht werden, ob das Anbau-Moratorium für GVP aus wissenschaftlicher Sicht gerechtfertigt ist. Das Ziel war es, in 30 Projekten die Auswirkungen von GVP auf die ökologischen, ökonomischen, sozialen, politischen sowie rechtlichen Verhältnisse zu erforschen.
Im Synthesebericht zum NFP 59, der im August 2012 präsentiert wurde, fehlen die in den Berichten erwähnten Hinweise auf Gefahren und Risiken fast gänzlich. Ein allfälliger Nutzen von GVP wird im Synthesebericht dagegen in den Vordergrund gestellt. Die SAG und ihre Trägerorganisationen kritisieren daher, dass die Zusammenfassung und die Empfehlungen des Abschlussberichts zum NFP 59 zu einseitig sind. Die Tatsache, dass die Testversuche in Klimakammern, Gewächshäusern oder Kleinfeldversuchen durchgeführt wurden, ist in den Endresultaten ungenügend berücksichtigt. Als problematisch bewertet die SAG zudem den Umstand, dass das NFP 59 kein Projekt zu den gesundheitlichen Risiken für den Menschen durchgeführt hat.