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13. Februar 2014   

Gentech-Pflanzen – verzichten oder verbieten

Der Vorstand der Kleinbauern-Vereinigung verteidigt eine naturgerechte, gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Dieses Ziel wird mit folgender Strategie verfolgt:
  1. Die Kleinbauern-Vereinigung verfolgt auch in Zukunft eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Ein Verbot wäre daher eine klare und sinnvolle Lösung für die Schweiz.
  2. Die Kleinbauern-Vereinigung lehnt den Gesetzes-Vorschlag des Bundesrates ab. Weil Gentech-Pflanzen für das gesamte Landwirtschaftsgebiet zugelassen würden. Gebiete mit gentechnikfreier Landwirtschaft hingegen müssten geschaffen werden und zuerst ein Gesuchs- und Anerkennungsverfahren durchlaufen.
  3. Der Vorschlag der Ethik-Kommission (EKAH) mit dem umgekehrten Verfahren ist für die Kleinbauern-Vereinigung ein gangbarer Weg, welcher die politischen Gegebenheiten in der Schweiz berücksichtigt: Ausgehend vom landesweiten Gentech-Moratorium von heute, soll jedes Gebiet ab 2018 als gentechnikfrei anerkannt bleiben. Für die Schaffung einer Koexistenz-Zone muss ein Gesuch vorausgesetzt werden.
  4. Zum Gesuch berechtigt ist eine Körperschaft der Landbewirtschafter einer oder mehrerer Gemeinden. Sie müsste gebildet werden, ähnlich wie es bei Güterzusammenlegungen nötig ist. Mindestens zwei Drittel der Bauernbetriebe im Gebiet müssten hinter dem Gesuch stehen. Der Anerkennungsbeschluss des Kantons soll zudem durch ein Referendum zur Volksabstimmung gebracht werden können.