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Regio Challenge

Iss, was um die Ecke wächst und entdecke die Vielfalt an regionalen Produkten!

Regio Challenge

7 Tage essen und trinken, was vollständig in Entfernung einer Velotour (30 km) entstanden ist

Regio Challenge

Mach mit und inspiriere auch dein Umfeld für einen nachhaltigen und regionalen Konsum

Regio Challenge

Die Idee der Regio Challenge ist einfach: Eine Woche lang nur essen und trinken, was in etwa der Entfernung einer Velotour (30 km) entstanden ist. Mit der schweizweiten Aktionswoche will die Kleinbauern-Vereinigung für einen nachhaltigen, regionalen und saisonalen Konsum sensibilisieren. Wer an der Challenge teilnimmt, wird feststellen: Die Woche ist eine Herausforderung! Trotzdem: Es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um genussvolle, gesunde und kreative Ernährung. Mit Sicherheit entdecken wir neue Rezepte und neue Perspektiven auf das, was um uns herum wächst… oder eben auch nicht wächst.

Die diesjährige Regio Challenge findet vom 20. bis 26. September 2021 statt. Trage dich hier ein, um an der Regio Challenge 2021 teilzunehmen.

    An wie vielen Tagen möchtest du dich an der Regio Challenge beteiligen?

    Die Spielregeln

    Grundsatz: Eine Woche lang essen und trinken, was in Entfernung einer Velotour (ca. 30 km) entstanden ist.

    Drei Joker: Individuell können drei Zutaten verwendet werden, die uns weiterhin mit der Welt verbinden: Kaffee und Zucker zum Beispiel, oder Curry und Schokolade etc.

    Allein oder im Team: Du kannst alleine teilnehmen oder mit anderen zusammen die Challenge bestreiten. Inspiriere dein Umfeld und poste Fotos deiner Gerichte unter #regiochallenge2021 in den sozialen Medien. Nominiere drei Personen, die an der Challenge mitmachen sollen.

    Kurz-Challenge: Wenn du wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen hast, kannst du auch nur an einem Tag mitmachen – die restlichen Spielregeln sind gleich.

    Wettbewerb

    In Zusammenarbeit mit «Das Beste der Region» / regio.garantie, dem nationalen Gütesiegel für echte Regionalprodukte, führen wir einen Fotowettbewerb durch. Du nimmst automatisch teil, wenn du ein Foto deines Regio-Challenge-Gerichts auf Instagram oder in unserer Facebook-Gruppe postet. Damit wir dein Foto sehen, musst du auf Instagram zwingend unseren Kanal @kleinbauern_petitspaysans verlinken. Zu gewinnen gibt es Geschenkkörbe mit zertifizierten Regio-Produkte im Gesamtwert von 500 CHF, einmal in der Kategorie Profi (Food-Blogs, Gastronomie) und einmal für alle Privatpersonen.

    Beispielkorb aus der Region «Urschwyz».


    In der ganzen Schweiz beteiligen sich wieder verschiedene Restaurants an der Regio Challenge und setzen so ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.

    Regional auswärts essen

    Für die Regio Challenge 2021 wird erneut die Gastronomie miteinbezogen. Denn beim Konsum ausser Haus haben wir in der Regel noch weniger Kontrolle und Transparenz, woher die Zutaten für Speisen und Getränke kommen.

    Konkret heisst das: Die teilnehmenden Restaurants bieten vom 20. bis 26. September oder an einzelnen Tagen ein Regio-Challenge-Gericht an, das den erwähnten Spielregeln entspricht (alle Zutaten exkl. 3 Joker aus dem Umkreis von 30km).

    Freibank Speis & Trank (Breitenrain)
    Dienstag bis Freitag: Mittagsmenü

    Mein Küchenchef (Köniz)
    Dienstag und Mittwoch: Mittagsmenü, Freitag: Foodsave-Bankett auf dem Bahnhofplatz in Bern

    Wartsaal (Lorraine)
    Weitere Infos folgen

    Werkstadt Lorraine (Lorraine)
    Montag bis Donnerstag: ein Mittagsmenü

    Restaurant Bei Babette (Wiedikon)
    Weitere Infos folgen

    Restaurant Blaue Ente (Seefeld)
    Dienstag bis Samstag: Mittags und abends ein Fischgericht aus dem Zürichsee

    Bistro Karl der Grosse (Altstadt)
    Montag bis Donnerstag täglich am Mittag das Stadtgericht (für Food Zurich)

    Kornsilo (Seefeld)
    Montag bis Freitag jeweils über den Mittag ein vegetarisches Gericht

    Restaurant Quai 4 (Tribschen)
    Montag bis Freitag täglich ein Salat und Dessert am Mittag und Mo: Fleischgericht am Mittag, Di: Vegigericht am Mittag, Mi: Fleisch und Vegigericht am Mittag, Do: Vegigericht am Mittag, Fr: Fleischgericht am Mittag

    Café Sowieso (Nähe Gletschergarten)
    Montag bis Freitag jeweils zwei verschiedene Mittagsmenus

    Restaurant ecluse (Biel BE)
    Montag bis Samstag am Abend, ein Menü Regio Challenge 3, 4 oder 5 Gänge

    Restaurant Auberge Au Mai (Mex VD)
    Die ganze Woche ein Regio Challenge Menü am Mittag und am Abend

    Restaurant Aux couleurs du terroir (Montfaucon JU)
    Weitere Infos folgen

    Raselli Sport Hotel (Le Prese)
    Weitere Infos folgen

    Albergo Croce Bianca (Poschiavo)
    Montag bis Samstag mehrere Menüs am Mittag

    Albergo La Romantica (Le Prese)
    Weitere Infos folgen

    Ristorante Motrice (Poschiavo)
    Weitere Infos folgen

    Hotel Albrici à la Poste (Poschiavo)
    Montag bis Samstag, Mittag und Abend verschiedene Gerichte, inkl. komplettes 3-Gang-Menü 100% Valposchiavo

    Partner-Veranstaltungen

    Hier findest du weitere Veranstaltungen rund ums Thema nachhaltige Ernährung, die während der Regio Challenge stattfinden.

    Kulinata

    Das Festival für nachhaltige Ernährung mit über 50 Veranstaltungen in und um Bern. Hightlight ist das Kulinata-Eröffnungsfest am Samstag, 18. September, an dem auch die Kleinbauern-Vereinigung mit einem Stand dabei ist, sowie das Gastroformat «Menü der Zukunft».

    Zeit: 18. bis 24. September 2021

    Ort:  in und um Bern

    Zur Kulinata-Website

    Genusswoche

    Auch dieses Jahr findet die Genusswoche in der ganzen Schweiz statt. Hunderte von Veranstaltungen und Aktivitäten erwarten dich in der ganzen Schweiz. Ein besonderer Fokus ist dieses Jahr die Genussstadt Genf. Das Programm ist ab dem 1. August online.

    Zeit: 16. – 26. September 2021

    Ort: ganze Schweiz

    Zur Website der Genusswoche

    Food Zurich

    Parallel zur Genusswoche findet vom 16. – 26. September die Food Zurich mit über 100 Veranstaltungen in und um Zürich statt. Highlights sind der Slow Food Market am 18. September auf dem Europaplatz sowie das Soil to Soul Sympoisum vom 16. – 18. September in Sihlcity.

    Zeit: 16. – 26. September 2021

    Ort: in und um Zürich

    Zur Food-Zurich-Website

    Genussmonat Klimafreundliche Ernährung

    Die Stadt Luzern lanciert im Rahmen ihrer Kampagne «Wir leben Klimaschutz» den Genussmonat Klimafreundliche Ernährung. Der Ernährungsrat Luzern unterstützt das Projekt mit vielen Anlässen. Gastrobetriebe und Privatpersonen können bei der Aktion «Klimateller» mitmachen.

    Zeit: 01. – 30. September 2021

    Ort: in und um Luzern

    Zur Website des Ernährungsrats Luzern

    Film-Streaming

    Inspiration für ein Umdenken beim Einkaufen von Lebensmitteln bietet auch der Dokumentarfilm «Anders Essen – Das Experiment». Die Kleinbauern-Vereinigung stellt diesen während der Aktionswoche vom 20. bis 26. September im Gratis-Stream via Filme für die Erde zur Verfügung. Der Link zum Streaming findest du zum Start der Regio Challenge hier.

    Hintergrund

    Die Regio Challenge ist in Deutschland entstanden und eng mit der Forderung nach Ernährungsouveränität verbunden (siehe www.regio-challenge.de). Die Kleinbauern-Vereinigung hat die Aktionswoche im September 2019 erstmals in die Schweiz gebracht. Da das Konzept sehr gut angekommen ist, wird die Regio Challenge dieses Jahr erneut durchgeführt.

    Gerade während der Corona-Krise haben viele Konsumenten den Wert von lokalen Produzentinnen und vom Gewerbe in der Nachbarschaft wiederentdeckt. Die Regio Challenge ist die Gelegenheit, die in dieser Zeit entstandene Nähe zwischen Konsumentinnen und Produzenten weiter zu vertiefen!


    Regional = nachhaltiger?

    Der Mensch ist, was er isst. Wie jede unserer Aktivitäten hat auch unsere Nahrung Auswirkungen auf unsere Umwelt – und noch eine beachtliche dazu! 28% der Umweltbelastung durch den Konsum in der Schweiz werden von der Ernährung verursacht. Ihre Ökobilanz wird hauptsächlich von der Wahl der Produkte (pflanzlich oder tierisch), der Transporte (mit oder ohne Flugzeug) und der landwirtschaftlichen Produktionsmethoden bestimmt (Quelle: 2017, ​KVU CCE CCA).

    Das nationalen Forschungsprogramms NFP 69 hat einen Ernährungs-Simulator lanciert, mit dem die Auswirkungen verschiedener Essgewohnheiten auf Umwelt, Budget, Gesellschaft und Gesundheit veranschaulicht werden. Unterschiedliche Labels bieten zudem Orientierung über einheitliche Nachhaltigkeits- und Tierwohl-Kriterien bei der Produktion (Bio-Knospe, Demeter, IP Suisse etc.) oder über Produktherkunft und regionale Wertschöpfung (regio.garantie). Das FiBL-Merkblatt über Biolabels sowie die Seite Labelinfo.ch der Stiftung Pusch bieten eine praktische Übersicht.

    Erfahre mehr über nachhaltige Ernährung in unseren Gastbeiträgen. Diese stammen von der Regio Challenge 2019, haben aber nach wie vor Gültigkeit:

    Je regionaler wir unser Essen beziehen, desto höher ist die Chance, dass wir die Produktion unserer Lebensmittel, den Transport, die Verarbeitung nachzuvollziehen und involvierte Menschen wahrnehmen können! Wir können zum Beispiel bei der Bäuerin oder dem Gärtner in der Umgebung nachfragen, wie sie/er anbaut, und uns bei einem Hofbesuch selbst einen Einblick verschaffen.

    • Wer baut meine Lebensmittel an?
    • Wie viel verdienen diese Personen?
    • Wem gehört das Land, auf dem mein Gemüse gewachsen ist?
    • Aus welchem Saatgut ist es gewachsen? Gibt es ein Patent darauf?
    • Wie viel Chemie ist drin?
    • Wie weit ist mein Essen gereist?
    • Wer verarbeitet und verkocht es? Wer verpackt es? Wer lagert es?
    • Wie viel Leid und wie viel Freude stecken drin?

    Stelle ich mir die oben genannten Fragen, gefallen mir dann die Antworten? Kann ich diese Fragen überhaupt beantworten?

    Unser heutiges, hoch komplexes, globales Ernährungssystem mit unzähligen Stationen vom Acker bis auf den Teller ist nicht überschaubar und weitestgehend undurchsichtig. Bei verarbeitenden Produkten ist es zum Teil gar nicht vorgeschrieben die Herkunft der Rohstoffe anzugeben.

    Auf der anderen Seite kriegen wir in der Werbung oder auf den Produktverpackungen Bauernhofidylle präsentiert. Wenn wir wollen, macht es uns das Marketing der Nahrungsmittelindustrie leicht, das zu glauben. Es hilft uns, wegzusehen, zu verdrängen und uns am Überfluss zu erfreuen.

    Je mehr wir nachforschen, desto deutlicher wird es: Durch die hohe Komplexität des globalen Ernährungssystems und die vielen Stationen unseres Essens verlieren wir den Bezug zu dem, was wir uns in den Mund stecken. Wir können nicht nachvollziehen, auf welche Art und Weise es produziert wird. (Quelle: Regio Challenge Deutschland: Warum das Ganze? Aufstand der Satten)

    Bild: Preisaufschläge auf Erzeugerpreise bei Internalisierung externer Effekte. © Universität Augsburg/MRM

    Bei der Herstellung von Lebensmitteln wird Boden, Wasser, Luft und Umwelt belastet. Die Folgekosten dieser Umweltschäden schlagen sich heute nicht im Produktpreis nieder, sondern müssen von der Allgemeinheit oder den nachfolgenden Generationen getragen werden. Die Idee der Kostenwahrheit will das ändern und den Produkten alle Kosten zurechnen, welche diese direkt oder indirekt verursachen. Somit würden Lebensmittel aus energieintensiver Produktion oder mit langem Transportweg markant teurer, während saisonal und ökologisch hergestellte Lebensmittel nur wenige zusätzliche Kosten verursachen. Ein Bioprodukt würde so im Verhältnis zu einem konventionell produzierten Lebensmittel günstiger. KonsumentInnen tragen mit ihrer Ernährung und ihren Einkaufsentscheiden zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Gleichzeitig ist jedoch die Politik gefordert, Umweltschäden den Verursachern anzurechnen bzw. die wahren Kosten zu verlangen. Mit An- und besonders auch Abreizen (z.B. Abgabe auf Pestizide) kann von Seiten Politik eine nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft gefördert werden.

    Gastbeitrag von Felix Schläpfer, Vision Landwirtschaft: „Die wahren Kosten unserer Lebensmittel“

    Gastbeitrag Kostenwahrheit

    (c) Giorgio HösliDie Konsumentenpreise steigen, die Produzenten aber erhalten vom Konsumentenfranken einen immer kleineren Teil, während ein immer grösserer Teil beim Zwischenhandel bleibt. Gleichzeitig verlieren die Konsumenten und Konsumentinnen den Bezug zur Landwirtschaft.

    Wie schafft man Verständnis für die Landwirtschaft, Transparenz bei der Produktion, Verarbeitung und beim Transport? Wie kann man die Wertschöpfung wieder in Bauernhand geben? Durch den direkten Einbezug der Konsumenten, im Hofladen oder bei der Mitarbeit auf dem Feld.

    Gastbeitrag von Tina Siegenthaler, Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft: „Solidarische Landwirtschaft: Was ist das?“

    Gastbeitrag SOLAWI

    Mit jedem Einkauf beeinflussen Konsumentinnen und Konsumenten die Arbeits- und Produktionsbedingungen von Menschen im globalen Süden. Die Schweiz importiert heute die Hälfte aller hierzulande konsumierten Lebensmittel. Wenn die Konsumentinnen und Konsumenten bereit sind, faire Preise für nachhaltig produzierte Lebensmittel zu bezahlen, hilft dies nicht nur der Umwelt, sondern auch den Bauernfamilien in der Schweiz und weltweit.

    Mit den Nachhaltigkeitszielen der UNO (Sustainable Developement Goals SDG) hat sich die Schweiz für einen nachhaltigen Konsum und zu einer nachhaltigen Produktion weltweit verpflichtet. Nicht nur die regionalen Lebensmittel sollen möglichst umweltgerecht und fair hergestellt werden, sondern auch die importierten. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben es in der Hand, dass der Anteil fair gehandelter Lebensmittel endlich zunimmt.

    Gastbeitrag Christine Badertscher, Swissaid: Fairer Handel statt Freihandel: Nachhaltige Lebensmittel haben ihren Preis“

    Gastbeitrag Fairer Handel

    Gesamtmenge Lebensmittelabfälle in der Schweiz aus der Entsorgungsperspektive (gemessen in Tonnen Frischsubstanz) (c) BAFU

    Rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel landen in der Schweiz nicht auf dem Teller, sondern im Abfall. Auf jeder Verarbeitungsstufe wird aussortiert und entsorgt. Das beginnt auf dem Bauernhof; nur die perfekt geformten Rüebli und die makellosen Äpfel können verkauft werden. Verarbeitungs- und Handelsbetriebe entsorgen Nebenprodukte oder produzieren zu grosse Mengen. Im Verkaufsregal befristet das Ablaufdatum die Lebensdauer. Die Hälfte des Food Wastes geschieht jedoch in Haushalten und Gastronomiebetrieben. Unüberlegte Kaufentscheidungen, schlechte Lagerung und zu grosse Portionen lassen Lebensmittel in den Abfällen der Konsumentinnen und Konsumenten verschwinden. Weggeworfene Lebensmittel verschwenden Ressourcen und kosten Geld.

    Gastbeitrag von Miriam Siegenthaler, OGG Bern: „Weniger Food Waste, weniger Umweltbelastung“

    Gastbeitrag Food Waste

    Bäuerinnen und Bauern arbeiten in und mit der Natur und spüren deshalb die Auswirkungen der Klimaveränderung ganz direkt. Gleichzeitig haben sie grossen Einfluss auf das Klima, ist die Landwirtschaft doch einer der grössten Mitverursacher des Klimawandels.

    Neben der Herausforderung sich möglichst schnell an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen, müssen die Landwirtinnen und Landwirte den Treibhausausstoss in der Produktion dringend senken. Dabei muss an verschiedenen Orten angesetzt werden wie zum Beispiel einer schonenden und humusaufbauenden Bodenbearbeitung, einer graslandbasierten Fütterung von Wiederkäuern, der saisonalen Produktion, einer Reduktion des Pestizideinsatzes, der Minimierung von Transporten sowie Food Waste.

    Beitrag von Dora Fuhrer, Kleinbauern-Vereinigung: „Wie beeinflusst unsere Nahrung das Klima?“

    Beitrag Klima

    Zur Biodiversität – Vielfalt von Lebensräumen, Arten und Genen – gehören auch wir Menschen, denn alles ist miteinander verbunden und voneinander abhängig. Die Biodiversität bildet unsere Lebensgrundlage. Ihr verdanken wir unsere Nahrung, sauberes Wasser und Luft, Kleidung, Energie, Baustoffe, Medikamente sowie bewohnbare Landschaften (Ökosystemleistungen). Eine intakte Biodiversität ist von grösstem Wert für unsere Gesellschaft und Wirtschaft.

    Unsere Lebensmittelwahl beeinflusst die Biodiversität. Mit der Wahl von Produkten aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben und durch die Einschränkung unseres Fleischkonsums können wir ein Zeichen setzen.

    Gastbeitrag von Pascal König, Birdlife: „Biodiversität im Kulturland der Schweiz“

    Gastbeitrag Biodiversität

    Der Anbau unterschiedlicher Kulturen und Sorten (Früchte, Gemüse, Getreide) sowie die Zucht verschiedene Tierrassen schützen die genetische Vielfalt. Gegenwärtig beruhen 90 % der Ernährung der Menschheit auf lediglich 30 Pflanzensorten. Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat zu einem beträchtlichen Rückgang der genetischen Vielfalt der weltweit genutzten Arten geführt. Diversifizierte Agro-Ökosysteme sind jedoch unsere genetische Lebensversicherung, die beispielsweise eine Anpassung an den Klimawandel und an Schädlinge ermöglichen, und sie sind ein wesentlicher Teil unseres Kulturerbes. (Quelle: 2017, ​KVU CCE CCA)

     


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