SCHWEIZER LANDWIRTSCHAFT WIE IM BILDERBUCH
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Das Emmental – dosiert nostalgisch |
Kann die Schweiz ohne Kühe leben? |
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Skateboard, Käse und Badewannen Emmentaler Bildergeschichten von 1952 bis 2009. 15 Fotoreportagen über das Emmental. Fotografen: Peter und Walter Studer, Format 24x30cm, 160 Seiten. |
Schweizer KUHLEBEN Eine Hommage an die Kuh. Der Bildband über das Nationaltier der Schweiz ist ein Stück Heimat, blickt in die Zukunft und erinnert an Vergangenes. Fotograf: Emanuel Ammon, Format 24x30cm, 224 Seiten, zahlreich bebildert. |
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| Der bekannte Schriftsteller Ernst Eggimann, in Langnau lebend, denkt in seinem Vorwort zum neuen Bilderband «Skateboard, Käse und Badewannen» darüber nach, warum so viele Menschen beim Wort Emmental von nostalgischen Heimatgefühlen befallen werden? Das ist für ihn ein Phänomen. Ebenso bemerkenswert findet er, dass es gemäss letzter Volkszählung mehr Bürger und Bürgerinnen mit Heimatort Trub gibt, als die Städte Schaffhausen oder Fribourg Einwohner haben. Peter Studer, Fotograf in Bern, setzt mit der Kamera das Werk seines Vaters Walter Studer fort: Bildergeschichten über das Emmental in schwarz-weiss. Auf den ersten Blick verführen die Aufnahmen zwischen 1952 bis 2009 tatsächlich zu nostalgischem Heimatgefühl. Doch wohl dosiert, denn der Titel deutet es an: Die Bilder zeigen auch das Emmental und die Stimmung von heute. Ob es so anders geworden ist? Die Geschichten die Peter Studer fotografisch schreibt, kommen mit wenig Text aus. Wer den Band in die Hände nimmt, kann die Bilder sprechen lassen. Weil das Emmental durch die Landwirtschaft und die Landschaft geprägt ist, spielen Bauernhöfe, Bäuerinnen und Bauern eine wichtige Rolle. | Die Kuh ist unser nationales Symbol und allgegenwärtig. Sei es auf den Weiden, in der Werbung, in der Ernährung oder in der Politik. Nun auch zwischen Buchdeckeln: Mit 190 Bildern präsentiert der Luzerner Fotograf Emanuel Ammon ein starkes Stück Heimat. Dazwischen finden sich Texte der Journalistin Sandra M. Ziegler. In der Schweiz hat es gegen 40 Kuhrassen, 34 davon bekam Ammon vor die Linse. In Kurzporträts werden die Kühe mit ihren Bauern vorgestellt. Dabei erfahren wir einiges über die diversen Charaktere der gewichtigen Vierbeiner, wie viele Tiere es davon hat und warum Kuh nicht gleich Kuh ist. Obwohl heute die hornlose Variante längst in der Überzahl ist, gilt die Aufmerksamkeit den stolzen Hornträgerinnen. Der Fotograf bereiste die Schweiz vom Bodensee bis Genfersee, kraxelte in den Alpen und besuchte traditionelle wie auch topmoderne Ställe. So erfahren wir etwa, dass das Evolèner Rind zu den ältesten Rinderrassen zählt und nur fünfhundert Tiere vorhanden sind oder dass die Firma «swissgenetics» über eine Million Samendosen umsetzt. Ein Kuhfladen wiegt satte zwei Kilo, das sei hier verraten, nicht aber was in der Kuhschule unterrichtet wird. |
FOTO: AURA