Rohstoffe aus den Alpen
Die Ursprungsidee der SOGLIO-Produkte geht auf die Veredelung wertvoller Rohstoffe aus der Berglandwirtschaft zurück. Bewusst wurde das Bergell als Produktionsstandort gewählt, um ganz besondere Produkte herzustellen.
Produzieren im Bergell, einem der abgelegendsten Täler der Schweiz. Oft scheitern solche idealistischen Ansätze bei der Wahl eines Produktionsstandortes an den ökonomischen Realitäten. Nicht so bei SOGLIO-Produkte. Dieser Erfolg ist nachhaltig. Das Konzept stimmt: Es geht um mehr, als einfach Naturprodukte herzustellen. Aus der Verbundenheit mit den Bergen und der Natur wuchs die Herausforderung, im Bergell einen innovativen Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Die Berge sind gut fürs Image. Doch für dreissig Jahre Bestand braucht eine Firma innere Substanz. Bei SOGLIO besteht diese darin, dass den Rohstoffen und ihrer Herkunft ebenso Bedeutung zugemessen wird, wie dem Rezepturaufbau. Es begann mit einer Rheumasalbe. Im Jahr 1986 wurde der Betrieb in die passenden Räumlichkeiten des ehemaligen Hotels «Croce Bianca» im benachbarten Castasegna verlegt und ausgebaut. Heute verkauft die Bergeller Kosmetikfirma über Fachgeschäfte und Online-Versand ein Sortiment von mehr als 50 Produkten. SOGLIO beweist, dass in einer Randregion wirtschaftlich und gleichzeitig nachhaltig produziert werden kann. Für die Talschaft schafft das Unternehmen Arbeitsplätze und generiert ökonomischen Mehrwert.
In den vielen Jahren haben SOGLIO-Produkte eine treue Stammkundschaft gewonnen, auch in Österreich und in Deutschland. Die Unternehmensphilosophie, zu welcher auch der strikte Verzicht auf Tierversuche gehört, geniesst Vertrauen. Und manche Kundin oder Kunde hat es wohl schon gelockt, auf einer Ferienreise das Tal wo die guten Produkte herkommen, kennen zu lernen. Ein positiver touristischer Nebeneffekt von SOGLIO für Soglio und die Dörfer hinter dem Malojapass.
AF
FOTOS: SIMON BIELANDER; ZVG