ONLINE-SHOP THEMEN EVENTS ÖKOLOGO WOW ! PLAY ARCHIV LINKS VKMB Intern
Home ARCHIV 2006 Februar

ARCHIV


2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Februar Mai September November

Download Sitemap Kontakt

Wie weiter mit Gentechfrei?

Der Abstimmungssieg der Gentechfrei-Initiative war
grossartig. Neben allen Kantonen stimmten offiziell
56 Prozent der Leute JA. Doch eigentlich waren es über
70 Prozent. Dies brachte die GfS-Abstimmungsanalyse
an den Tag. Denn jede achte Nein-Stimme war ein
Nein gegen Gentechnik, also eigentlich ein Ja für die
Initiative. Eine Folge der Verwirrtaktik der Gegnerkampagne.
Nicht unschuldig auch der Bundesrat:
Mit der Behauptung, die Initiative sei ein negatives
Signal für die Forschung, wurden vor allem ältere
StimmbürgerInnen verängstigt, die meinten, das
Moratorium gelte auch für Medizin und Forschung.
Wie geht es weiter? Mit dem Moratorium ist bis
2010 die gentechfreie Landwirtschaft in der Schweiz
gesichert; jeder kommerzielle Anbau von Gentech-
Pflanzen ist verboten. Nun können wir uns in der
SAG (Schweiz.Arbeitsgruppe Gentechnologie) dem
zuwenden, was nicht durch das Moratorium abgedeckt
wird:
Wir wollen Mitsprache bei der Risikoerforschung
von gentechnisch veränderten Organismen und
unterstützen kritische Wissenschafter;
Wir wollen eine bessere Überwachung der
Lebens- und Futtermittelimporte, damit der
gesamte Schweizer Markt gentechfrei bleibt;
Wir wollen, dass gentechfreie Schweizer Lebensmittel
im In- und Ausland propagiert werden und
wirtschaftlich Erfolg haben.

Danke

Den StimmbürgerInnen zu Dank verpflichtet, fühlt sich nicht nur die Bauernfamilie, die bei Signau im Emmental die Vorbeifahrenden grüsst.

Nach der Gen- die Nanotechnologie ? Alarm: Zuviel Feinstaub ...