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14. September 2017   

Ernährungssicherheit: Ja zu einer vielfältigen Lebensmittelproduktion

Die Kleinbauern-Vereinigung unterstützt den Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheits-Initiative. Im Gegensatz zur ursprünglichen Initiative des Bauernverbands bringt der Gegenvorschlag berechtigte Anliegen auf Verfassungsebene ein. Für eine sichere Ernährung muss die Schweiz in Zukunft vor allem auf eine vielfältige statt industrielle Landwirtschaft und einen fairen Handel setzen.

Am 24. September 2017 stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über den Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit» ab. Der Vorstand der Kleinbauern-Vereinigung entschied bereits letzten Herbst einstimmig, diesen zu unterstützen. Im Gegensatz zum Initiativtext des Bauernverbands gelingt es dem Gegenvorschlag, auf Verfassungsstufe fehlende Anliegen im Bereich des fairen Handels und eines ressourcenschonenden Umgangs mit Lebensmitteln aufzunehmen. Ein Ja am 24. September muss deshalb als Auftrag für eine vielfältigere, ressourcenschonende und standortangepasste Lebensmittelproduktion verstanden werden.

Ja zu nachhaltigen Handelsbeziehungen
Als Bauern- und Konsumentenorganisation erachtet die Kleinbauern-Vereinigung insbesondere das Thema eines nachhaltigen Handels als wichtige Ergänzung des bestehenden landwirtschaftlichen Verfassungsartikels. Endlich werden faire Handelsbeziehungen und damit eine weltweit nachhaltigere Lebensmittelproduktion angegangen. Positiv ist zudem, dass auch der Umgang mit Lebensmitteln verbessert, der Konsum also ressourcenschonender werden soll.

Nur Strukturvielfalt sichert die Ernährung langfristig
Der Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheit unterstützt die Ausrichtung der aktuellen Agrarpolitik. Die Schweizer Landwirtschaft soll sich im Interesse der Bauern, Konsumentinnen und der Umwelt bzw. des Tierwohls aber auch weiterentwickeln. Neben dem Gleichgewicht zwischen Produktion und Ökologie sichert vor allem Strukturvielfalt die Ernährung langfristig. Eine weitere Industrialisierung hinzu wenigen, einseitig spezialisierten Grossbetrieben ist innovationshemmend und bietet keine Perspektive für die Schweizer Landwirtschaft. Vielfältige Höfe mit mehreren Betriebszweigen sind hingegen widerstandsfähiger und können flexibler auf zukünftige Veränderungen (Klimawandel, Preisschwankungen etc.) reagieren. Darauf basiert eine sichere Lebensmittelversorgung.

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