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04. November 2016    ,

Atomausstiegs-Initiative: Ja zu gesunden Böden und alternativen Energien

Die Kleinbauern-Vereinigung hat die Ja-Parole zur Initiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» gefasst. Nicht nur wäre die heimische Landwirtschaft von einem AKW-Unfall in besonderem Masse betroffen. Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern engagieren sich seit Jahren stark im Bereich erneuerbarer Energien und könnten künftig noch mehr zur nationalen Stromversorgung beitragen.

Am 27. November stimmt die Schweiz über die Atomausstiegs-Initiative ab. Dank dieser sollen die veralteten Atomkraftwerke schrittweise vom Netz gehen und die Weichen auf eine nachhaltige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien gestellt werden. Der Vorstand der Kleinbauern-Vereinigung hat die Ja-Parole für das Anliegen beschlossen. Für einen baldmöglichen Atomausstieg spricht aus Sicht der Landwirtschaft vor allem das Restrisiko eines Unfalls sowie das enorme Potential erneuerbarer Energien.

Keine andere Branche ist so sehr auf einen gesunden Boden angewiesen wie die Landwirtschaft. Ein Atomunfall – auch nur mit geringer Verstrahlung – wäre eine Katastrophe für unzählige Bauernbetriebe und die hiesige Lebensmittelproduktion. Betroffene Landwirte würden ihre Existenzgrundlage verlieren und müssten Hof, Vieh und Land schutzlos zurücklassen. Die Kontamination des Bodens hätte verheerende längerfristige Folgen für die Umwelt und die heimische Lebensmittelproduktion.

Grosses Potential mit erneuerbaren Energien
Dass die veraltete Atomenergie ausgedient hat, haben auch unzählige Bäuerinnen und Bauern erkannt und in den letzten Jahren stark auf alternative Energien gesetzt. Damit versorgen bereits heute zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe den eigenen Energiebedarf sowie das umliegende Netz mit Strom aus Sonnenkollektoren, Biogasanlagen oder Windkraft. Das Potential ist zudem noch lange nicht ausgeschöpft. Gemäss einer Studie der Solar Agentur Schweiz könnten beispielsweise 43'000 Bauernhöfe (80 Prozent des Schweizer Bestands) mit Solarpannels auf dem Dach so viel Strom produzieren wie die zwei Atomkraftwerke Beznau und Mühleberg zusammen. Der Landwirtschaft kommt damit eine grosse Rolle zu, die nachhaltige Energiezukunft der Schweiz aktiv mitzugestalten.

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