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NEWS

Mittwoch, 2. Mai 2012 - 10:21 Uhr
Petition: Zum Schutz der Bienen

Bienen sind für Ökosysteme und Landwirtschaft sehr wichtig. Ohne Bestäubung durch die Bienen ist die Nahrungskette der Menschen und vieler Tiere gefährdet. Die globale Nahrungsmittelproduktion hängt zu 35 Prozent von bestäubenden Insekten ab. Weltweit sind Bienenvölker im Niedergang begriffen. Damit sie erhalten bleiben, müssen wir dringend handeln. In der Schweiz ist der Einsatz mehrerer Pestizide, die erwiesenermassen sehr giftig sind für Bienen, in der konventionellen Landwirtschaft noch immer erlaubt.

Für weitere Infos zum Bienensterben und der Petition bitte oberhalb dem Bild auf die Überschrift klicken.



Donnerstag, 5. April 2012 - 10:39 Uhr
Welche Betriebsgrösse verträgt die Umwelt?

In der Botschaft zur Weiterentwickelten Agrarpolitik 2014-2017 wird noch immer postuliert: Je grösser ein Betrieb, desto effizienter. Darum soll der Zugang zu den Direktzahlungen für Kleinbetriebe in Zukunft weiter erschwert werden. Kleine Betriebe sollen ihre Landfläche, zugunsten des Wachstums der grösseren Betriebe frei geben.
Ein aktuelles Beispiel aus der Welschschweiz zeigt die negativen Folgen dieser ökonomischen Allerweltslösung dh. des Wachstums.
(Klicken Sie auf den Titel dieses Beitrags um auf den Artikel in Le Courrier zu gelangen).

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert, dass der Zugang zu Direktzahlungen für Klein- und Nebenerwerbsbetriebe nicht weiter erschwert wird. Folgende Massnahmen müssen daher im aktuellen Vorschlag zur Agrarpolitik 2014-17 korrigiert werden:

1. Faktoren der Standardarbeitskraft (SAK), welche der Berechnung der Untergrenze für Direktzahlungen, dem Zugang zur Starthilfe sowie Investitionskrediten dienen und den Status als landwirtschaftliches Gewerbe definieren, sollen nicht strenger berechnet werden, sondern auf die realen Arbeitsgebiete ausgeweitet werden.

2. Die Anforderungen an die Ausbildung für den Erhalt von Direktzahlungen dürfen nicht verschärft werden. Auch Quereinsteiger müssen die Möglichkeit erhalten, sich in der Landwirtschaft zu betätigen. Eine Abschottung der Landwirtschaft wäre ein negatives Signal an die übrige Bevölkerung.

3. Die heutigen Obergrenzen und Abstufungen der Direktzahlungen müssen beibehalten werden. Es geht nicht an, dass es in Zukunft einige wenige Profiteure von Direktzahlungen gibt. Eine Abschaffung würde der Glaubwürdigkeit der Schweizer Landwirtschaft enormen Schaden zufügen.

Die Schweizer Landwirtschaft soll nachhaltiger werden. Kleinbetriebe tragen mit ihrer Arbeit einen wichtigen Teil zur Vielfalt an Kulturlandschaften und in der Produktion bei. Es wäre falsch diese Betriebe aufgrund ihrer Grösse zu bestrafen. Die Kleinbauern-Vereinigung fordert darum faire Bedingungen für kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe.


Mittwoch, 22. Februar 2012 - 08:42 Uhr
Jahresversammlung: Sa. 21. April in Bern

Was haben uns die Jungen zu sagen?
Die Kleinbauern lassen sich den Puls nehmen: Wir möchten gerne die Einschätzungen, Bedürfnisse und Forderungen der angehenden Biobauern und Biobäuerinnen hören. Deshalb haben wir eine Klasse der Bio-Schule an unsere kommende Jahresversammlung eingeladen.
Nach dem statutarischen Teil am Vormittag und dem Mittagsbuffet werden uns die Lernenden der Bio-Schule ihre Sichtweise präsentieren. Wir können also erfahren, was sie von der Schweizer Landwirtschaft generell und im Speziellen von der aktuellen Agrarpolitik halten. Wie müssten gemäss ihrer Einschätzung die zukünftigen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aussehen? Welche eigenen Ideen und Projekte möchten sie in Zukunft selber umsetzen? Wir wollen auch gerne wissen, wie die jungen Berufsleute ihr Verhältnis zu den KonsumentInnen definieren und wo eine Zusammenarbeit wichtig ist. Und nicht zuletzt sind wir daran interessiert, wie die Lernenden der Bioschwand die Kleinbauern-Vereinigung wahrnehmen. Welche Rückmeldungen, Anliegen und Wünsche möchten sie bei uns deponieren?
Die Kleinbauern-Vereinigung freut sich auf einen interessanten Austausch zwischen den AbsolventInnen der Bio-Schule und den anwesenden Bauern und Bäuerinnen sowie den KonsumentInnen.
Weitere Infos zur Bio-Schule Schwand: www.bio-schule.ch

Programm der Jahresversammlung
Ab 10.00 Uhr Willkommenskaffee
10.30 – 12.00 Statutarischer Teil: Bericht & Rechnung 2011; Ausblick 2012
12.00 – 13.30 Bio-Mittagsbuffet (Kathy & Beat Hänni-Lehmann)
13.30 – 15.00 Präsentation von Lernenden der Bio-Schule (Bioschwand Münsingen/ Inforama Rütti) mit anschliessender Diskussion

Wir bitten um Ihre Anmeldung!
Die Kleinbauern-Vereinigung lädt alle Mitglieder zum Jahrestreffen ins Le Cap (Französische Kirche) im Berner Stadtzentrum ein.
Melden Sie sich bitte an, unter: vkmb@bluewin.ch, Telefon 031 312 64 00 (Mo-Do: 9 -17 Uhr, sonst 24h-Beantworter), Fax 031 312 64 03

Anmeldeschluss ist der 11. April 2012

Nach der Anmeldung erhalten Sie ein Detailprogramm mit Traktandenliste, Unterlagen und Lageplan.


Für Besucher Nachmittagsprogramm:
Wollen Sie lediglich an der Veranstaltung mit der Bioklasse Schwand (13:30-15:00 Uhr) teilnehmen, so ist keine Anmeldung notwendig.




Mittwoch, 1. Februar 2012 - 16:33 Uhr
Botschaft zur Agrarpolitik 2014-2017: Für Kleinbetriebe wird es schwieriger


Erfreulicherweise verzichtet der Bundesrat nun darauf, den ökologisch wichtigen Kleinbetrieben die Direktzahlungen zu entziehen. Er erschwert den Zugang zu Direktzahlungen aber durch eine Anpassung der Berechnung und die Erhöhung der Anforderungen an die Grundausbildung. Fazit: Für kleine Betriebe wird es zunehmend schwieriger.

Die Kleinbauern-Vereinigung begrüsst, dass der Bundesrat am Systemwechsel bei den Direktzahlungen festhält. Eine Erhöhung der Untergrenze nach Standardarbeitskraft (SAK) als Voraussetzung für Direktzahlungen ist ebenfalls vorerst vom Tisch. Für Kleinbetriebe wird die Situation trotzdem nicht einfacher. Die Eintretens- und Begrenzungskriterien für Direktzahlungen sollen in Zukunft nach unten verschärft und nach oben gelockert werden. Einerseits wird beabsichtigt die Faktoren zur Berechnung der SAK-Grenze anzupassen und andererseits müssen alle Bewirtschafter von Landwirtschaftsbetrieben die gesamte Grundausbildung absolvieren, um Direktzahlungen zu erhalten. Das obwohl es beispielsweise im Berggebiet an Bäuerinnen und Bauern mangelt und eine immer grössere Fläche vergandet. Zudem bringen Quereinsteiger mit einem anderen Bildungshintergrund wertvolle Ideen in die Landwirtschaft ein.
Die Beitragsobergrenzen sollen dagegen in Zukunft gestrichen oder nur noch teilweise gelten. Die Idee dahinter: Grössere Betriebe sollen zulasten von Kleinbetrieben weiter wachsen. Damit will der Bundesrat den Strukturwandel mit der neuen Agrarpolitik weiter vorantreiben.

Anforderungen an Grundausbildung erschwert Nebenerwerbslandwirtschaft
Heute profitieren vor allem Nebenerwerbslandwirte und Kleinbauern von einer verkürzten Zweitausbildung in der Landwirtschaft. Eine solide Ausbildung ist für die Tätigkeit in der Landwirtschaft wichtig. Es gibt aber verschiedene Bildungswege, die Grundausbildung ist nicht die einzige Möglichkeit. Viele sehr engagierte Bäuerinnen und Bauern können dank der heutigen Nebenerwerbsausbildung Landwirtschaft betreiben. Durch die neue Anforderung bei der Aus-bildung, werden Nachfolger auf Kleinbetrieben und Quereinsteiger vermehrt von den Direktzahlungen und damit einer Tätigkeit in der Landwirtschaft ausgeschlossen.

Grossbetriebe belohnen ohne Rücksicht auf Akzeptanz in der Bevölkerung
Mit einer Aufhebung der Abstufung der Direktzahlungen nach Fläche und Tierzahl und der Beschränkung der Obergrenze nach Einkommen und Vermögen auf die Übergangsbeträge, wird eine Ausdehnung der Betriebsfläche in Zukunft noch attraktiver. Einzig die weniger griffige SAK-Obergrenze soll beibehalten werden. Diese Änderung gefährdet die Glaubwürdigkeit der Direktzahlungen und damit die Akzeptanz in der Bevölkerung.


Freitag, 16. Dezember 2011 - 14:19 Uhr
Bundesrat will Benachteiligung der Kleinbetriebe durch die Hintertür

Das Ergebnis der Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014-2017 bestätigt:
Kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe sind eine Bereicherung. Eine Benachteiligung dieser Betriebe bei den Direktzahlungen stösst auf breite Ablehnung. Als logische Konsequenz verzichtet der Bundesrat nun auf eine Erhöhung der Untergrenze nach Standardarbeitskraft (SAK) für Direktzahlungen im Tal- und Hügelgebiet. Für Kleinbetriebe gibt es jedoch noch keine Entwarnung. An der Anpassung der SAK-Faktoren wird festgehalten. Faktisch soll die Untergrenze damit trotzdem erhöht werden.
Die Kleinbauern-Vereinigung kritisiert diese geplante Faktoranpassung zur Berechnung der Standardarbeitskraft. Es handelt sich dabei um eine Erhöhung der SAK-Untergrenze durch die Hintertür.

Lesen Sie die komplette Medienmitteilung indem Sie auf den Titel dieses Beitrags klicken.


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