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NEWS

Freitag, 16. Dezember 2011 - 14:19 Uhr
Bundesrat will Benachteiligung der Kleinbetriebe durch die Hintertür

Das Ergebnis der Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014-2017 bestätigt:
Kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe sind eine Bereicherung. Eine Benachteiligung dieser Betriebe bei den Direktzahlungen stösst auf breite Ablehnung. Als logische Konsequenz verzichtet der Bundesrat nun auf eine Erhöhung der Untergrenze nach Standardarbeitskraft (SAK) für Direktzahlungen im Tal- und Hügelgebiet. Für Kleinbetriebe gibt es jedoch noch keine Entwarnung. An der Anpassung der SAK-Faktoren wird festgehalten. Faktisch soll die Untergrenze damit trotzdem erhöht werden.
Die Kleinbauern-Vereinigung kritisiert diese geplante Faktoranpassung zur Berechnung der Standardarbeitskraft. Es handelt sich dabei um eine Erhöhung der SAK-Untergrenze durch die Hintertür.

Lesen Sie die komplette Medienmitteilung indem Sie auf den Titel dieses Beitrags klicken.

Dienstag, 25. Oktober 2011 - 16:43 Uhr
Mehrheit des neugewählten Nationalrats für gentechfreie Landwirtschaft


Die Mehrheit der neugewählten NationalratInnen, total 138, stehen einer gentechfreien Landwirtschaft und Lebensmitteln positiv gegenüber. Bloss 52 NationalrätInnen stellen sich gegen eine Beschränkung der Agro-Gentechnik.

Erfahren Sie mehr, indem Sie auf den Titel dieses Beitrags klicken.





Dienstag, 25. Oktober 2011 - 16:32 Uhr
Neues Parlament gewählt


Viele Bisherige und Neukandidierende haben sich im Vorfeld der Wahlen zu einer vielfältigen und nachhaltigen Landwirtschaft bekannt. Die Kleinbauern-Vereinigung gratuliert den neu- und wiedergewählten ParlamentarierInnen herzlich und dankt allen Kandidierenden für Ihren Einsatz.


Montag, 10. Oktober 2011 - 15:06 Uhr
National- und Ständerat: Jetzt wählen!

Am 23. Oktober ist es wieder so weit: Wir können unsere National- und Ständeräte wählen. Für die Landwirtschaft sind diese Wahlen von besonderer Bedeutung. Mit der Agrarpolitik 2014-17, der Landschaftsinitiative, der Energiepolitik und dem auslaufenden Gentechnik-Moratorium stehen in der nächsten Legislaturperiode wichtige Entscheide an.
Beachten Sie darum die Wahlempehlung der Kleinbauern-Vereinigung.


Mittwoch, 10. August 2011 - 14:10 Uhr
Weniger Bauernbetriebe heisst weniger Vielfalt


Die Kleinbauern-Vereinigung nimmt den Rückgang der Anzahl Bauernbetriebe mit grosser Besorgnis zur Kenntnis. Die Statistiken machen deutlich: Das Bauernsterben geht weiter! Mit dem Rückgang der Anzahl Bauernbetriebe verändert sich das Landschaftsbild der Schweiz weiter und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gehen verloren. Gerade die Vielfalt und die in der Landwirtschaft tätigen Menschen bilden jedoch das Fundament einer zukunftsfähigen Schweizer Landwirtschaft.

Vielfältige Betriebe, welche Lebensmittel von hoher Qualität herstellen sind die grosse Stärke und Chance der Schweizer Landwirtschaft. Der fortschreitende Strukturwandel bringt diese Vielfalt nun aber immer mehr in Bedrängnis. Gemäss den neusten Erhebungen des Bundesamtes für Statistik haben im vergangenen Jahr 969 Bauernbetriebe ihre Stalltüren für immer geschlossen. Gesamthaft hat es in der Schweiz heute 59‘065 Betriebe, vor zehn Jahren waren es mit 70‘537 noch über 10‘000 Betriebe mehr. Vor allem die kleineren und mittleren Betriebe sind vom Rückgang betroffen. Doch gerade diese Betriebe tragen wesentlich zur Vielfalt der Schweizer Landwirtschaft bei und prägen das Landschaftsbild.

Vielfältige Landwirtschaft wichtig
Die Landwirtschaft muss ihre Vielfalt behalten und eine bäuerliche Landwirtschaft mit verschiedensten Strukturen bleiben. Nur so können die multifunktionalen Aufgaben erfüllt und die Produktion von regionalen Lebensmitteln aufrechterhalten bleiben. Die Schweizer Landwirtschaft darf nicht über die Grösse und die Anzahl Hektaren der Betriebe definiert werden, sondern über ihre Vielfalt und die Wertschöpfung.

Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gehen verloren
Mit der Anzahl Betriebe ist auch die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft weiter am Sinken. Ganze 2326 Arbeitsplätze gingen im Vorjahr verloren. Eine naturnah produzierende Landwirtschaft funktioniert jedoch nicht ohne Bäuerinnen und Bauern. Mehr Effizienz darf nicht auf Kosten der Bauernfamilien, der Qualität der Produkte oder eines schonenden Umgangs mit der Natur geschehen. Für eine ökologische Landwirtschaft braucht es weiterhin genügend Bäuerinnen und Bauern, welche ihre Arbeitskraft und ihr Wissen in der Landwirtschaft einsetzten und weitergeben.


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